Wie ich arbeite
Den ersten Schritt hast du getan, du bist auf meiner Seite angekommen.
Der nächste Schritt: Melde dich bei mir – telefonisch oder per Mail. Ich biete dir einen Raum, in dem du alles loswerden kannst, was dich beschäftigt und belastet.
Die Psychotherapie stellt ein geschütztes Setting dar: Hier kannst du ganz offen sprechen, schwierige Gefühle rauslassen, ungefiltert einfach mal sagen, was spontan kommt. Ich begegne dir mit Wertschätzung, Respekt und Akzeptanz.
Therapiedauer und -umfang
Erstgespräch
Im Erstgespräch erzählst du, worum es geht. Du kannst Fragen stellen, zu mir und meiner Arbeit – wir lernen uns ein bisschen kennen und du entscheidest, ob du weitere psychotherapeutische Sitzungen bei mir wahrnehmen möchtest.
Folgetermine
Du entscheidest, ob du wöchentlich einen Termin möchtest oder alle 14 Tage. Auch die Entscheidung über die Dauer der Therapie liegt bei dir. Manchmal genügen ein paar Sitzungen, um ein Thema im Anschluss allein weiter bearbeiten zu können. Meist ist es sinnvoll, über einen längeren Zeitraum eine Psychotherapie zu machen. Oft ergeben sich im Laufe der Therapie weitere Themen, die man auch ansehen möchte. Es hängt ja alles irgendwie mit allem zusammen.
Meine Arbeitsweise
Ich arbeite ressourcen- und zielorientiert im Hier und Jetzt.
Wir sehen uns an, was dich zu mir geführt hat: Stress in der Beziehung, Ärger mit der Chefin, große Entscheidungen stehen an, du fühlst dich überrollt von deinen Gefühlen, bist immer so wütend und weißt gar nicht genau warum, du hast das Gefühl, allein kommst du im Moment nicht weiter ...
Du erzählst in deinem Tempo, was dich beschäftigt und vielleicht kannst du sogar schon sagen, wo es für dich hingehen soll: das heißt, ein oder mehrere Therapieziele konkret formulieren.
Im Laufe einer Psychotherapie werden alte Geschichten, Beziehungsdynamiken, Verletzungen, Kränkungen, Verhaltensmuster wieder hochkommen, das gehört dazu. Unsere Lebensgeschichte hat uns geprägt, unsere Beziehungsmuster entwickeln wir bereits in frühester Kindheit. Daher kann die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte eine wichtige Rolle spielen.
Wenn wir erkennen, warum wir so sind, wie wir sind, können wir uns auf neue Wege begeben, Beziehungsmuster und Verhaltensweisen ändern.
Hier setzt der ressourcenorientierte Ansatz an: Was hat dir in der Vergangenheit geholfen, um aus Krisen herauszukommen?
Welche Kräfte und Ressourcen schlummern in dir und können wieder geweckt werden, um dich im Hier und Jetzt zu unterstützen?
Kreative Methoden
Manchmal fehlen einem die Worte für schwierige Gefühle.
Das ist nicht schlimm, denn mithilfe verschiedener kreativer Methoden kannst du dich auf andere Weise ausdrücken und dabei auch eine neue Perspektive einnehmen.
Es geht dabei nicht um Können und Leistung, es geht um andere Ausdrucksmöglichkeiten. Es gibt kein gut oder schlecht, kein richtig oder falsch.
Folgende Methoden setze ich ein:
- Zeichnen und Malen
- Schreiben, z. B. Tagebuch oder therapeutische Briefe
- Bildkarten
- Arbeit mit dem Systembrett
In dir vorhandene Ressourcen (wieder-)entdecken
– das lässt sich gut z. B. mit dem Aufstellen oder Zeichnen einer Lebenslinie erreichen.
Mal einen anderen Blick,
eine andere Perspektive auf die Dynamik in deinem Team werfen: Das geht besonders gut mithilfe von Aufstellungen auf dem Systembrett.
Du bist sauer oder wütend
auf deine/deinen Ex oder deine Eltern und möchtest das mal ungefiltert rauslassen:
schreibe einen therapeutischen Brief – das ist ein Brief, der nicht abgeschickt wird – das kann dich entlasten, ohne die andere Seite zu kränken oder zu verletzen.
Es gibt viele kreative Methoden. Wir besprechen, welche sich möglicherweise für dich und dein Thema eignen. Und was auch wichtig ist: Es kann richtig viel Spaß machen, sich kreativ auszudrücken, etwas Neues zu versuchen.